Das Lindos Princess Beach Hotel ist ein großes All-inclusive-Resort auf Rhodos, das vor allem mit Strandlage, Familienangeboten und viel Infrastruktur punktet. Wer eine Reise dorthin plant, will meist schnell wissen, ob die Anlage eher lebhaft oder entspannt ist, wie die Zimmer ausfallen und wie gut Essen, Strand und Transfer wirklich funktionieren. Genau darum geht es hier, mit einer nüchternen Einordnung der Stärken, Schwächen und der Punkte, auf die ich bei der Buchung achten würde.
So ordne ich das Resort für Strandurlaub und Familien ein
- 4-Sterne-All-inclusive direkt am Strand von Lardos, rund 7 km von Lindos entfernt.
- Besonders stark für Familien, Mehrgenerationenreisen und Urlauber, die vieles im Resort selbst erledigen möchten.
- Es gibt mehrere Pools, zwei Kinderbecken, Strandliegen und ein breites Programm für Aktivurlaub und Animation.
- Das Essen wird häufig für Vielfalt und Qualität gelobt, zu Stoßzeiten kann es aber voll werden.
- Vom Flughafen Rhodos sind es etwa 52 km beziehungsweise rund 60 Minuten mit dem Auto.
Für wen sich das Resort wirklich lohnt
Ich würde die Anlage vor allem dann in die engere Wahl nehmen, wenn der Urlaub unkompliziert, strandnah und möglichst familienfreundlich sein soll. Das Haus ist kein kleines Boutiquehotel, sondern ein klassisches Resort mit viel Betrieb, vielen Leistungen vor Ort und entsprechend lebendiger Atmosphäre.
- Passt gut für Familien, weil Kinderclub, Pools und kurze Wege den Tag planbar machen.
- Passt gut für Gäste, die All-inclusive bewusst nutzen und nicht jeden Abend außerhalb essen wollen.
- Passt gut für Strandurlauber, weil der Strand direkt vor der Tür liegt und Liegen sowie Sonnenschirme bereitstehen.
- Passt weniger gut, wenn du absolute Ruhe, viel Privatsphäre und ein sehr kleines, persönliches Haus erwartest.
Für Paare kann das Resort trotzdem attraktiv sein, allerdings eher dann, wenn sie eine bequeme Infrastruktur mit Ausflügen nach Lindos verbinden möchten. Genau deshalb lohnt sich als Nächstes ein Blick auf die konkrete Anlage und die Zimmerkategorien.

Anlage, Zimmer und Strand im Alltag
Die Lage ist der stärkste Punkt: Das Resort liegt direkt am Strand, und die offizielle Beschreibung nennt einen Blue-Flag-Strand mit kostenlosen Liegen und Sonnenschirmen. Dazu kommen laut Hotelangaben drei Außenpools und zwei Kinderpools, also genug Wasserfläche, damit sich Gäste nicht gegenseitig im Weg stehen, zumindest außerhalb der Stoßzeiten.
Bei der Zimmerwahl würde ich genauer hinschauen als bei vielen anderen All-inclusive-Häusern, weil die Bandbreite hier spürbar ist. Die offizielle Auswahl reicht von Doppelzimmern über Bungalows und Familienzimmer bis zu Suiten, und gerade bei Familien macht die konkrete Kategorie einen großen Unterschied für Komfort und Nachtruhe.
| Zimmerkategorie | Sinnvoll für | Mein praktischer Eindruck |
|---|---|---|
| Doppelzimmer | Paare und kurze Aufenthalte | Die einfachste Option, wenn dir Lage und Resortleistungen wichtiger sind als viel Raum. |
| Doppel-Bungalow mit Gartenblick | Gäste, die etwas ruhiger wohnen möchten | Oft angenehmer, wenn du Abstand vom Hauptbetrieb suchst. |
| Familienzimmer | Familien mit Kindern | Der vernünftige Standard, wenn Funktion vor Luxus steht. |
| Superior-Familienzimmer | Familien mit mehr Platzbedarf | Die bessere Wahl, wenn Gepäck, Kinderwagen oder Schlafrhythmus eine Rolle spielen. |
| Familiensuite | Familien, die mehr Trennung wünschen | Praktisch für längere Aufenthalte, weil der Tagesablauf weniger eng wird. |
| Executive Suite mit Meerblick | Gäste mit höherem Komfortanspruch | Am ehesten die Kategorie für alle, die im Resort selbst etwas mehr Ruhe und Raum suchen. |
Aus Gästebewertungen lese ich vor allem zwei Dinge heraus: Ein Teil der Zimmer wirkt modernisiert und großzügig, andere Bereiche fühlen sich noch älter an. Wer Wert auf Ruhe legt, sollte den Wunsch nach einem ruhigen Zimmer oder einer renovierten Kategorie unbedingt vorab kommunizieren. Das ist kein kleines Detail, sondern oft der Unterschied zwischen „solide“ und „sehr angenehm“. Als Nächstes geht es um den Bereich, der im Urlaub schnell zur täglichen Entscheidung wird: Essen, Bars und Taktung im Hauptrestaurant.
Essen und Getränke im echten All-inclusive-Alltag
Bei der Gastronomie setzt das Haus auf Breite statt auf Experimente. Es gibt vier Restaurants und drei Bars, darunter das Hauptrestaurant, ein Beach-Restaurant, ein italienisches Restaurant sowie Bars am Pool und am Strand. Das ist für Familien praktisch, weil sich Mahlzeiten und Snacks gut in den Tagesrhythmus einfügen lassen.
Ich halte das kulinarische Angebot für einen klaren Pluspunkt, aber nicht für makellos. Die meisten Bewertungen loben Auswahl, Frische und die große Menge an verfügbaren Speisen, gleichzeitig gibt es typische Resort-Themen wie volle Frühstückszeiten oder einen etwas hektischen Betrieb, wenn viele Gäste gleichzeitig essen wollen. Genau da trennt sich oft ein gutes All-inclusive von einem sehr guten: nicht an der Menge, sondern daran, wie gut der Betrieb bei Vollauslastung organisiert ist.
- Frühstück und Abendessen sind die kritischsten Zeiten, wenn du Wartezeiten vermeiden willst.
- Wer empfindlich auf Trubel reagiert, sollte nicht gerade in den Hauptstoßzeiten kommen.
- Snacks und Zwischenmahlzeiten helfen, den Tag am Strand entspannter zu strukturieren.
- Für Familien ist die Vielfalt wichtiger als Feinschmecker-Niveau, und genau dafür ist das Resort gebaut.
Der praktische Schluss daraus ist simpel: Kulinarisch wirkt die Anlage solide bis stark, aber sie ist auf Volumen ausgelegt. Und genau das spiegelt sich auch ziemlich deutlich in den Bewertungen wider.
Was die Bewertungen 2026 wirklich sagen
Auf Booking.com liegt die Bewertung aktuell bei 9,1 von 10; besonders gut schneiden dort Personal, Einrichtungen und Komfort ab, während das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas nüchterner bewertet wird. Für mich ist das ein typisches Zeichen für ein Haus, das sehr viel richtig macht, aber nicht in jeder Hinsicht günstig oder perfekt ruhig ist.
Der Tenor auf Tripadvisor ist ähnlich: Viele Gäste loben die strandnahe Lage, das freundliche Personal, die großen Pools und die familienfreundliche Atmosphäre. Gleichzeitig tauchen immer wieder dieselben kritischen Punkte auf: einzelne ältere Zimmerbereiche, gelegentlicher Lärm und das Gefühl, dass die Anlage in der Hochsaison sehr belebt ist. Das ist keine Warnung gegen das Hotel, sondern eher eine realistische Einordnung dessen, was dich dort erwartet.
| Bewertungsfeld | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Personal | 9,4/10 | Sehr starkes Signal für Servicequalität. |
| Einrichtungen | 9,2/10 | Viel Ausstattung, viel Nutzen für Familien. |
| Komfort | 9,2/10 | Die Basis wirkt überdurchschnittlich solide. |
| Lage | 9,1/10 | Die Strandnähe ist im Alltag wirklich relevant. |
| Sauberkeit | 9,1/10 | Ein wichtiges Plus, gerade bei großen Anlagen. |
| Preis-Leistung | 8,8/10 | Gut, aber nicht als Schnäppchen zu lesen. |
Genau hier liegt für mich der Kern: Das Resort wird selten wegen eines einzelnen Superlativs gebucht, sondern wegen der Summe seiner vielen brauchbaren Stärken. Wer den Aufenthalt dabei sauber plant, spart sich später die üblichen Reibungsverluste. Darum kommt jetzt der Teil, der für die Reiseorganisation am meisten bringt.
Anreise, Transfer und Mobilität ohne Stress
Die Lage ist für Rhodos-Verhältnisse gut planbar: Zum Flughafen sind es laut Hotelangaben rund 52 km beziehungsweise ungefähr 60 Minuten mit dem Auto. Das ist weit genug, dass ein sauber geplanter Transfer sinnvoll ist, aber kurz genug, dass sich die Anreise nicht unnötig zieht.
Praktisch ist auch, dass direkt vor dem Resort ein Busstopp liegt. Für Ausflüge nach Lindos, in die Umgebung von Lardos oder weiter über die Insel ist das nützlich, wenn man nicht permanent fahren möchte. Das Hotel kann laut eigener Beschreibung außerdem Auto-, Motorrad- und Fahrradverleih sowie Taxi organisieren, was vor allem für Gäste ohne Mietwagen beruhigend ist.
| Option | Wann sie sinnvoll ist | Mein Urteil |
|---|---|---|
| Privater Transfer oder Taxi | Bei spätem Flug, viel Gepäck oder Reisen mit Kindern | Die angenehmste Lösung, wenn Ankunft und Einchecken reibungslos laufen sollen. |
| Linienbus | Wenn Zeit und Budget wichtiger sind als Komfort | Die sparsamste Variante, aber deutlich weniger bequem als ein Direkttransfer. |
| Mietwagen | Für Strandtage plus Ausflüge nach Lindos, in den Süden oder ins Inselinnere | Die flexibelste Wahl, besonders wenn du nicht nur im Resort bleiben willst. |
| Fahrrad oder Roller | Für kurze Strecken und leichte Mobilität vor Ort | Gut als Ergänzung, aber nicht als Ersatz für längere Inselstrecken. |
Die drei Buchungsdetails, die hier am meisten zählen
- Zimmerlage vorab klären, wenn du Ruhe willst oder nachts empfindlich bist.
- Reisezeit bewusst wählen, weil Hochsaison in großen Resorts fast immer lebhafter ist.
- Transfers nicht dem Zufall überlassen, wenn du mit Kindern oder schwerem Gepäck reist.
Wenn ich dieses Haus jemandem empfehle, dann für genau den Urlaubstyp, den es am besten kann: bequem, strandnah, familienfreundlich und mit genug Infrastruktur, damit man vieles gar nicht erst außerhalb organisieren muss. Wer genau das sucht, bekommt hier sehr wahrscheinlich einen runden Aufenthalt; wer absolute Ruhe und die Atmosphäre eines kleinen Boutiquehotels erwartet, sollte eher eine andere Kategorie wählen.