Das Hotel Riu Gran Canaria ist kein Nebenbeistopp, sondern ein Resort, das den Ton für den ganzen Urlaub setzt: Lage am Meer, kurze Wege zur Promenade, viel Komfort im Haus und eine Anreise, die man sinnvoll planen sollte. Genau darum geht es hier: Ich ordne das Resort praktisch ein, zeige die beste Verbindung vom Flughafen und erkläre, für welchen Reisetyp die Anlage wirklich stark ist. Wer auf Gran Canaria entspannt ankommen will, sollte Unterkunft und Transport zusammen denken.
Für wen sich das Resort besonders gut eignet
- Für Strand- und Poolurlaub ist die Lage im Süden von Gran Canaria klar im Vorteil.
- Für Familien funktionieren die vielen Wasserflächen und das breite Animationsangebot besonders gut.
- Für Anreisen ohne Stress ist der Transfer per Bus, Shuttle oder Taxi leicht planbar.
- Für nachhaltigere Mobilität ist der Bus die naheliegendste Lösung, wenn die Flugzeiten passen.
- Für Ruhesuchende sind Zimmerlage und Bereichsauswahl wichtiger als die reine Kategorie.

Wo das Resort liegt und warum die Lage so wichtig ist
Die Anlage liegt im Süden der Insel, gegenüber der Promenade von Las Meloneras und nur wenige Kilometer von Playa del Inglés entfernt. Das ist ein echter Vorteil, weil du hier nicht zwischen Strand, Spaziergang und Abendessen pendeln musst, sondern alles in einem Radius hast, der im Urlaub wirklich zählt.
Ich würde die Lage nicht als bloßes Detail sehen. Auf Gran Canaria entscheidet die Position des Hotels oft stärker über die Reisequalität als ein einzelnes Extra im Zimmer: Wer die Dünen von Maspalomas, die Strandpromenade und kurze Wege schätzt, ist hier richtig. Wer dagegen ein stilles, abgelegenes Hideaway sucht, sollte seine Erwartungen ehrlich nachschärfen.
Genau aus diesem Grund ist die Anreise der nächste Punkt, der den Eindruck des Resorts spürbar mitprägt.
So kommst du vom Flughafen am einfachsten hin
Für die Strecke vom Flughafen in den Süden ist der öffentliche Bus die sauberste und meist günstigste Lösung. Laut dem offiziellen Verkehrsportal fahren die Linien 66 und 90 direkt Richtung Faro de Maspalomas, die Fahrt dauert rund 40 Minuten und kostet bei Direktzahlung 4,05 €.
Der Ablauf ist unkompliziert: Der Busstopp liegt am Abflugterminal. Nach der Gepäckausgabe gehst du eine Etage hoch und folgst der Beschilderung; Tickets bekommst du im Bus oder am Automaten an der Haltestelle. Wer mit leichtem Gepäck reist und keine Zeit verlieren will, kommt damit sehr ordentlich durch.
| Option | Fahrzeit | Einordnung | Wann sie sich lohnt |
|---|---|---|---|
| Bus 66 oder 90 | rund 40 Minuten | 4,05 € bei Direktzahlung | Wenn Preis, Planbarkeit und Nachhaltigkeit wichtig sind |
| Privater Shuttle | etwa 25 bis 30 Minuten | teurer, aber direkt bis zum Hotel | Bei spätem Flug, Kindern oder viel Gepäck |
| Taxi | etwa 25 bis 30 Minuten | spontan und bequem, aber klar teurer als der Bus | Wenn du sofort los willst und keine Umstiege möchtest |
| Mietwagen | ähnlich kurz bis zur Anlage | gut für Inselausflüge, aber mit Zusatzaufwand | Wenn du mehrere Orte auf Gran Canaria selbst anfahren willst |
Ich sehe den Bus hier als beste Mischung aus Preis und nachhaltiger Mobilität, solange die Flugzeit passt. Landest du spät, reist mit Kindern oder willst nach dem Flug einfach nur ankommen, ist ein vorab gebuchter Shuttle meist die entspannendere Wahl. Sobald die Anreise klar ist, lohnt der Blick auf Zimmer, Pools und Ruhebereiche.
Welche Zimmer und Bereiche für wen passen
Nach der Modernisierung wirkt das Resort deutlich frischer und großzügiger, ohne seinen klassischen Feriencharakter verloren zu haben. Mit 639 Zimmern, sechs Pools, darunter ein Adults-only-Infinity-Pool, und einem Spa ist die Anlage groß genug für unterschiedliche Tagesrhythmen: Familien, Paare und Gäste, die zwischendurch einfach nur Ruhe wollen.
Für mich ist das ein starkes Argument, weil sich der Aufenthalt nicht nur auf einen einzigen Pool oder einen einzigen Stil reduziert. Du kannst den Tag lebhaft starten, mittags in eine ruhigere Zone wechseln und am Abend wieder in den Resortmodus zurückkehren. Genau das funktioniert aber nur, wenn du das Haus auch so nutzt, wie es gebaut ist: als Ferienkomplex mit vielen Optionen, nicht als kleines Boutique-Hotel.
Wichtig ist die Zimmerwahl trotzdem. Wer empfindlich auf Abendprogramm oder viel Bewegung in den Gemeinschaftsbereichen reagiert, sollte bei der Buchung auf eine ruhigere Lage achten. Die feinere Kategorie ist nicht automatisch die bessere Wahl, wenn dich am Ende der Blick auf die Showbühne oder den Hauptpool stört.
Unterm Strich passt diese Anlage besonders gut zu Gästen, die Komfort wollen, aber nicht jeden Tag das Hotel wechseln oder ständig neu planen möchten. Und genau da kommt die Frage auf, wie viel Programm du im Haus selbst wirklich brauchst.
Essen und Unterhaltung funktionieren hier als Teil des Konzepts
Das kulinarische Konzept ist auf Bequemlichkeit ausgelegt, aber nicht monoton. Laut RIU umfasst das Angebot ein Buffetrestaurant mit Live-Cooking sowie mehrere À-la-carte-Restaurants, ergänzt durch Bars und Bereiche für den Abend. Das ist vor allem dann stark, wenn du nicht jeden Tag außerhalb essen möchtest, sondern den Urlaub bewusst in der Anlage halten willst.
Die Mischung aus Tagesprogramm, Familienunterhaltung und ruhigeren Ecken im Spa oder an den Pools macht Sinn, wenn du den Ort als vollständigen Ferienrhythmus verstehst. Ich würde das als Vorteil sehen, weil es den Planungsaufwand senkt: frühstücken, baden, mittags kurz zurückziehen, abends essen, fertig. Genau diese Klarheit schätzen viele Reisende erst dann, wenn sie sie im Urlaub haben.
Je nach Saison können auch lebhaftere Abendformate dazukommen; wer absolute Ruhe sucht, sollte das bei der Zimmerwahl im Hinterkopf behalten. Für viele Gäste ist genau diese Balance aus Aktivität und Erholung aber der Punkt, an dem das Resort funktioniert.
- Stark ist das Resort bei Urlaubern, die gern zwischen Pool, Essen und leichten Aktivitäten wechseln.
- Stark ist es auch für Familien, die nicht jeden Tag neue Programmpunkte organisieren wollen.
- Weniger passend ist es für Gäste, die bewusst eine kleine, sehr intime Atmosphäre suchen.
- Ebenso begrenzt ist der Nutzen des All-inclusive-Konzepts, wenn du ohnehin fast jeden Abend in anderen Restaurants essen willst.
Die eigentliche Frage ist dann nicht mehr, was das Hotel bietet, sondern für wen dieser Stil funktioniert.
Für welche Reiseart sich das Hotel wirklich lohnt
Ich würde das Resort klar in die Kategorie „komfortabler Ferienaufenthalt mit vielen Optionen“ einordnen. Ob das perfekt ist, hängt weniger vom Hotelnamen ab als davon, wie du reist und wie viel Struktur du im Urlaub willst.
| Reisetyp | Passung | Warum |
|---|---|---|
| Familien mit Kindern | sehr gut | viele Wasserflächen, Kinderbereiche und ein Programm, das den Tag trägt |
| Paare mit Komfortanspruch | gut | ruhigere Zonen und Spa vorhanden, aber weiterhin klarer Resortcharakter |
| Wintersonne-Urlauber | sehr gut | die Südseite von Gran Canaria ist für lange Aufenthalte besonders praktikabel |
| Aktivreisende mit vielen Ausflügen | mittel | möglich, aber Mietwagen oder sauber geplante Transfers machen den Unterschied |
| Ruhesuchende ohne Resortbetrieb | eher eingeschränkt | die Größe und das Animationskonzept sind Teil des Produkts |
Mein Fazit an dieser Stelle ist recht klar: Wer Pool, Strand, gutes Essen und kurze Wege will, bekommt hier viel Komfort in einer schlüssigen Form. Wer dagegen absolute Abgeschiedenheit oder ein sehr kleines Haus sucht, sollte genauer vergleichen. Vor der Buchung bleiben noch drei Details, die den Alltag spürbar einfacher machen.
Was ich vor der Buchung noch prüfen würde
Erstens würde ich immer auf die Ankunftszeit des Fluges schauen. Kommt dein Flieger spät an, kann der Bus noch passen, aber nur, wenn du nicht lange am Gepäckband wartest; bei knapper Zeit ist ein Shuttle oft die nervenschonendere Lösung.
Zweitens lohnt sich ein Blick auf die Zimmerlage. Wer Ruhe möchte, bucht nicht nur eine Kategorie, sondern denkt auch an die Position im Gebäude oder zur Poolseite. Dieser Punkt wird gern unterschätzt, obwohl er den Eindruck des Aufenthalts stärker prägt als viele kleine Extras.
Drittens würde ich mir vorher überlegen, wie mobil du auf der Insel sein willst. Für einen klassischen Strandurlaub reicht der Bus oder ein Transfer völlig aus. Planst du jedoch Ausflüge nach Las Palmas, in die Berge oder zu mehreren Stränden, kann ein Mietwagen sinnvoll sein, obwohl er den Urlaub weniger nachhaltig und etwas komplexer macht.
Wer dieses Resort mit einer sauberen Anreise und realistischen Erwartungen bucht, bekommt auf Gran Canaria eine sehr runde Kombination aus Lage, Komfort und Mobilität. Genau deshalb funktioniert dieses Haus besonders gut für Reisende, die ankommen, abschalten und die Insel trotzdem nicht aus dem Blick verlieren wollen.